zurück

Sie sind hier | Home  | Wesen der Katze | Lautsprache

 Besuchen Sie unser Katzenforum!

Wesen Start Instinkt + Intelligenz Körperhaltung Gestik + Mimik    Sozialverhalten  Jagdtrieb Katzenschlaf

 
Die meisten Säugetiere lassen sich vorwiegend in Erregungszuständen zu Lautäußerungen hinreißen und sind sonst eher wortkarg. Katzen dagegen besitzen ein reichhaltiges Repertoire lautlicher Äußerungen, mit denen sie sich ihren Mitkatzen und anderen Zeitgenossen verständlich machen können und sogar unterhalten. Sie sagen nicht einfach nur »miau«. Sie können maunzen, gurren, schnurren, knurren, grollen, kreischend schreien, spucken und fauchen. Und all das mit unterschiedlichstem Ausdruck sowie in zahlreichen Tonlagen. Wollte man den » Wortschatz« einer Katze grob einteilen, dann in Erregungslaute, Rufsignale, fordernde Töne und Plaudertöne. Wie viel Varianten es innerhalb dieser Gruppen gibt, hat bisher noch niemand verbindlich nachgewiesen.

Über die Bedeutung und Erzeugung des Schnurrens wird bis heute diskutiert. Es entwickelt sich bereits vom 6.Lebenstag an und wird kontinuierlich während der Ein- und Ausatmung produziert. Man vermutet ein Zusammenwirken der Vibration des Kehlkopfes und der eigentlichen Lauterzeugung an den Stimmbändern.

Ein leises Schnurren ist eine Bitte, ein lautes ein Dankeschön, mit dem die Katze anzeigt, dass sie bekommen hat, was sie wollte.

 Es fungiert als beruhigendes Signal der Mutterkatze an ihr Junges.

 Das Kätzchen wiederum bestätigt der Mutter durch Schnurren, das es ihm gut geht.

Eine höherrangige Katze schnurrt, um der untergeordneten zu zeigen, das sie sie nicht angreifen wird.

 Katzen schnurren, wenn sie Angst haben oder bedroht werden. Auf diese Weise zeigen sie, dass sie harmlose kleine Wesen sind, die keine Gefahr darstellen.
  Kranke oder verletzte Katzen schnurren, um sich selbst zu trösten und anderen mitzuteilen, dass es ihnen nicht gut geht.
Das Schnurren weist auf eine fröhliche, glückliche und zufriedene Katze.

Bücher Tipp

Miauen Die Katze ruft oder begrüsst ihren Partner oder erzählt ganze >>Romane<<. Ein sehr helles Miau lässt auf Missstimmung schließen.
Maunzen So plaudert die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Herumgemaunzt wird aber auch aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann Nörgelei sein oder leise Zustimmung. Ausserdem maunzt die Katze, um dem Menschen etwas abzubetteln, z.B. einen Leckerbissen.
Gurren Hier handelt es sich fast immer um zartes Liebesgeflüster, das in Schmusestunden auch gegenüber menschlichen Partnern angewendet wird.
Knurren und Grollen Ausdruck von Unsicherheit, Angst oder verhaltener Wut. Bei dieser Lautäußerung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist unter Umständen angriffsbereit.
Kreischendes Schreien Die Katze ist in großer Bedrängnis oder leidet Not.
Fauchen Die Katze faucht aus Schreck, Angst und Wut, manchmal auch aus Verlegenheit oder Unsicherheit. Was immer der Anlass sein mag, einer fauchenden Katze sollte man nicht zu nahe treten.
Spucken Die Katze droht oder warnt. Das sieht zwar böse aus, doch meistens ist nichts dahinter. Wenn´s drauf ankommt, macht das Tier einen Rückzieher.
Eine Katze miaut laut und deutlich. Nicht immer wird dieses »Miau« voll ausgesprochen. Manchmal klingt es auch wie »mau«, »mao« oder »ma«. Ganz junge Katzen bringen oft nur ein »Miau« heraus. Die erwachsene Katze kann dem »Miau« einen fragenden, freudigen, zufriedenen, unzufriedenen, klagenden, gelangweilten, rufenden, erregten oder sonstigen Klang geben, eben wie es die jeweilige Situation erfordert. Maunzen und Gurren sind Abwandlungen des Miauens.
Man stellte fest, dass eine ganz spezielle Art des Gurrlauts von der Katzenmutter ausgestoßen wird, wenn sie ihren Jungen Beute zum Jagdunterricht mitbringt. Am Tonfall dieses Gurrens können die Kleinen erkennen, ob Mama eine ungefährliche oder eine gefährliche Beute im Maul trägt. Als harmlos gilt eine Maus, während bei einer Ratte Vorsicht geboten ist. Das besagt der Gurrlaut, und die jungen Katzen verhalten sich entsprechend.
Wenn man einer Katze ins Gesicht bläst, fährt sie erschrocken zurück. Sie hat den Eindruck, als würde sie von einer Artgenossin angefaucht. Um diesen stimmlosen Abwehrlaut zu erzeugen, öffnet die Katze das Maul, zieht die Oberlippe nach oben, wölbt die Zunge hoch und stößt kurz und kräftig Atemluft aus. Bevor eine Katze so richtig losfaucht, zeigt sie eventuell erst die damit verbundene Mimik ohne Luftausstoß. So mancher Gegner lässt sich schon allein davon beeindrucken. Das Fauchen wird nicht nur von Katzen, sondern auch von vielen anderen Tieren verstanden.
Ein kurzes, heftiges Fauchen nennt man Spucken. Zur Unterstützung dieser Warnung schlägt das Tier mit den Vorderpfoten auf den Boden. Das wirkt gefährlich und hindert unter Umständen einen Gegner daran, sich auf weitere Streitigkeiten einzulassen.
Besuchen Sie auch unseren schnurrigen Bücherladen! Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit ein wenig unterstützen, indem Sie Ihre Bücher, Cd´s, CVD´s und vieles mehr über unseren Partnershop bei Amazon.de bestellen.
 

Diese Seite ist Bestandteil von www.hauspuma.de | © by www.hauspuma.de  Alle Rechte vorbehalten