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Natürlich können Katzen keine Rechenaufgaben lösen, sondern Zusammenhänge begreifen, Erfahrungen im Gedächtnis speichern und praktikable Lösungen finden, etwa wie sie Hindernisse umgehen, sich aus einer Klemme retten oder das erreichen können, was sie begehren. Mit anderen Worten befähigt sie ihre Intelligenz, unter den unterschiedlichsten Bedingungen zu überleben. In der Natur ist ein "dummes" Tier ebenso lebensuntüchtig wie ein blindes oder lahmes. Als Raubtier, dessen Beutetiere nicht nur flink, sondern auch wachsam sind, braucht die Katze besonders viel taktische Intelligenz. Sie ist nicht nur als Jungtier, sondern auch noch als Erwachsene in hohem Maße lernfähig. Katzen lernen dabei nicht nur, wie viele andere Tiere, nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum, sondern auch durch bloßes Zugucken.
Hat eine Katze die Gelegenheit, eine Hausgenossin dabei zu beobachten, wie diese durch Hochspringen Türklinken öffnet, lernt sie den selben Trick viel eher, als wenn sie von alleine draufkommen müsste. Eine Katze, die ständig gefordert ist, nutzt die Möglichkeiten ihres Gehirns. Vergleichsweise leicht hat es ein Tier, das weitgehend natürlich lebt und viel Zeit im Freien verbringt. Der Minitiger wird ständig mit neuen Situationen und Eindrücken konfrontiert und muss die gemachten Erfahrungen abrufbereit speichern. Je mehr die Katze lernt, desto größer ist letztlich ihre Überlebenschance.

Einige Beispiele für das Katzengedächtnis:

Türen öffnen sich, wenn die Klinke im Hochsprung zu erreichen ist

 der Mensch eilt herbei, wenn gegen Türen geklopft oder laute Geräusche verursacht werden

 Durst lässt sich auch an einem tropfenden Wasserhahn stillen

Milch kann mit den Pfoten aus einem Kännchen und Leckerlis aus der Schachtel herausgeholt werden

 den Heimweg nach Auslauf finden
 auf den eigenen Namen hören (spätestens wenn es was zu Futtern gibt, erinnert sich Miezi plötzlich an ihren Namen)
Dieses Intelligenztraining bleibt einem reinen Stubentiger versagt. Sie wird umhegt und gepflegt, braucht keine Gefahren zu fürchten und bekommt ihr Futter pünktlich serviert. Ein Tag gleicht dem anderen, und die Katze hat vergleichsweise wenig zu lernen. Dadurch läuft das Tier schlichtweg Gefahr zu verdummen. Deshalb ist es so wichtig, dass sich Katzenhalter mit ihren Stubentieren besonders intensiv beschäftigen und sie voll am Familienleben teilhaben lassen.
Instinkthandlungen erfordern keinerlei Denkaufwand, denn sie funktionieren vollautomatisch. Allerdings kann auch die Katze das Leben keineswegs allein mit ihrem Instinkt meistern. Beispiel: Natürlich jagt sie instinktiv, doch die Tricks und Kniffe für eine erfolgreiche Jagd müssen erlernt werden. Dass man ein erlegtes Tier fressen kann, weiß die Katze ebenfalls instinktiv. Dass aber eine bestimmte Krötenart alles andere als ein Leckerbissen ist, muss sie erst durch bittere Erfahrung lernen.
Wichtige Instinkthandlungen (auch Appetenzhandlung) sind:
Nahrungsaufnahmen
Schlafen
Schnurren
Sämtliche Bewegungsabläufe
Körperliche Entleerung
Körperpflege
Jagen
Sexualverhalten
Aufzuchtsverhalten
Kann man Katzen wirklich nicht erziehen?
Warum sollte gerade die Katze mit ihrer hohen Lernfähigkeit nicht begreifen, wie sie sich zu verhalten hat, wenn sie mit Menschen zusammenlebt? Als kleines Kätzchen hat sie es ja auch kapiert, als ihr ihre Mutter die Grundregeln im Umgang mit Artgenossen sowie gebührliche Katzenmanieren beigebracht hat. Wir müssen der Familienkatze nur auf deutliche und konsequente Art verständlich machen, welche Spielregeln nun, im Zusammenleben mit ihrer Menschenfamilie, Gültigkeit haben.
 
Welche Tricks haben bei Ihrer Katze funktioniert? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen an Kontakt.
 
 

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