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Pinzette, Zeckenpinzette, Fieberthermometer
Verbandsmull (Gaze), elastische Binden, Wundauflagen, Verbandswatte,  Leukoplast
Rettungsfolie (als Schutz vor Auskühlung), evt. Kältepack
Medikamente nur in Absprache mit dem Tierarzt

Verhalten im Notfall

Bewahren Sie unbedingt Ruhe!
Beruhigen Sie Ihren ängstlichen und aufgeregten Vierbeiner, während der Versorgung!
Informieren Sie sofort den Tierarzt und befolgen dessen Anweisungen!
Verzögern Sie niemals durch eigene Maßnahmen die tierärztliche Versorgung!
 
Erste Hilfe bei Unfallverletzungen
Wickeln Sie Ihre Katze in eine Decke ein, dass sie sich nicht wehren kann. Dann vorsichtig hochheben und aus der Gefahrenzone bringen und so wenig wie möglich bewegen. Anschließend fassen Sie Ihre Samtpfote mit gespreizten Fingern unter Brust und Hüfte an, legen sie in einen stabilen Karton auf eine Decke, decken offene Wunden ab und bringen sie schnell zum Tierarzt.
Erste Hilfe bei Blutungen
Hat Ihr Samtpfötchen eine kleine, nur schwach blutende Wunde, dann drücken Sie ein Stück Gaze oder ein sauberes Taschentuch drauf.
Blutende Gliedmaßen werden mit einem Druckverband versehen, und das funktioniert so; Bedecken Sie die Wunde mit Gaze, legen Sie Verbandswatte darüber und bandagieren Sie fest von der Pfote an aufwärts.
Bei pulsierenden Blutungen (Blut tritt stoßweise aus der Wunde) Gliedmaßen oberhalb der Wunde abbinden, und das machen Sie am Besten so; Falten Sie ein Taschentuch zum Streifen, dann knoten und mit einem Bleistift festdrehen. Diesen Knebel alle Viertelstunde lockern, sonst stirb das Bein ab.

Bewusstlosigkeit

Befreien Sie Nase, Mäulchen und Rachenraum von Erbrochenem und ziehen Sie die Zunge leicht nach vorn. Dann legen Sie Ihren Vierbeiner bequem auf die Seite, dabei sollte der Kopf etwas tiefer lagern als der Körper, damit das Gehirn durchblutete bleibt. Jetzt heißt es schnellstens zum Tierarzt.
Schock
Symptome: schneller, flacher Atem, rasender, schwacher Puls, kalte Gliedmaßen, starre Pupillen, Zusammenbruch. Fast alle Verkehrsunfälle, Stürze, schwere Verbrennungen und Stromschläge haben einen Schock zur Folge.
Behandlung: Legen Sie Ihre Samtpfote bequem auf die Seite, dabei sollte der Kopf etwas tiefer lagern als der Körper, damit das Gehirn durchblutete bleibt. Jetzt heisst es schnellstens zum Tierarzt.
Vergiftungen
Symptome: Atemstörungen, Erbrechen Durchfall, Speicheln, Krämpfe, Taumeln, Apathie, Ohnmacht
Behandlung: Schockbehandlung (Siehe oben). Wenn tierärztliche Hilfe nicht innerhalb maximal 1 Stunde erlangt werden kann, konzentrierte Salzlösung (1 El auf 100ml Wasser) als Brechmittel einflössen, Samtpfötchen muss viel trinken. Bei Vergiftungen mit Phosphor oder ätzenden Substanzen und bei Bewusstlosigkeit kein Brechmittel geben. Wenn möglich, die verdächtige Subtanz mit zum Tierarzt nehmen.
Das Maul des Tieres mit Wasser ausspülen.
Körperteile, die mit ätzenden Substanzen in Berührung gekommen sind, sofort mit viel Wasser abspülen.
Wurden giftige Gase eingeatmet, muss das Tier an die frische Luft gebracht werden, evtl. künstliche Beatmung einleiten.
Hitzschlag
Symptome: Hecheln, Taumeln, Atemnot, Ohnmacht
Behandlung: Bringen Sie Ihren Minitiger sofort in den Schatten und kühlen ihn mit feuchten Tüchern und dann sofort zum Tierarzt.
Wichtige Telefonnummern, wie die des Tierarztes oder des Notdienstes sollten Sie in greifbarer Nähe aufbewahren. Hier können Sie sich eine Vorlage ausdrucken und brauchen nur noch die Telefonnummern einzutragen. KLICK
Sehr ausführliche Informationen und Erste Hilfe Tipps erhalten Sie unter: www.tierklinik.de 
 

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